
Referenzen
Stadt Mayen – Nette Terrassen
Umgestaltung eines innerstädtischen Uferbereichs zu einem erlebbaren NaherholungsraumProjektdaten im Überblick
Vom ungenutzten Uferbereich zum innerstädtischen Aufenthaltsraum
Die Fläche zwischen der Nette und der Straße „Im Trinnel" bestand ursprünglich aus einer ungenutzten Wiesenfläche. Zum Gewässer hin war eine verblendete Betonmauer errichtet, die einen direkten Zugang zum Wasser vollständig verhinderte. Das Potenzial dieser innerstädtischen Lage blieb dadurch über Jahre ungenutzt.
Im Rahmen des Förderprogramms „Lebendige Zentren – Aktive Stadt" wurde der gesamte Uferbereich umfassend umgestaltet. Die bestehende Stützmauer wurde abgebrochen und das Gelände terrassenartig abgeflacht. Durch die Neugestaltung der Freianlagen entstand ein attraktiver Aufenthaltsraum, der die Nette für die Bevölkerung wieder unmittelbar erlebbar macht.
Das Projekt verbindet dabei die Ziele der Stadtentwicklung mit den Anforderungen des Hochwasserschutzes: Neben der Schaffung eines innerstädtischen Naherholungsgebietes wurde gleichzeitig zusätzlicher Retentionsraum gewonnen – ein Beispiel für die sinnvolle Verknüpfung von Ufergestaltung, Freianlagenplanung und wasserwirtschaftlicher Vorsorge.
Technische Eckdaten
Eindrücke vom Projekt